• 19/02/2015

    Agenturen werden schneller – Veränderungen in 48h initiieren

     

    AgenturCamp - Veränderung in 48h

    48h AgenturCamp – derkuehn.de

     

    Nicht mehr arbeiten ist das Gebot der Stunde, sondern anders. Gezielter, agiler, konzentrierter, vernetzter, iterativer. Und viel mehr getragen von der Begeisterung, dem Engagement und dem Wissen aller Mitarbeiter. Dies gilt im Tagesgeschäft, aber auch für anstehende Veränderungen.

    Andere Denkweise

    Dazu bedarf es Musterwechsel, anderer Denk- und Vorgehensweisen. Mit bisherigen Konzepten und mehr vom Gleichen lassen sich viele der neuen komplexen Aufgabenstellungen nicht lösen. Innovativere und wirkungsvollere Formen der Agenturführung und -organisation werden benötigt.

    Stellen Sie sich vor, Sie schließen am Freitag die alte Agentur und öffnen am Montag eine neue. Utopisch? Mitnichten! Es gibt Herausforderungen und Themen für die Sie in einem 48h Agenturcamp Antworten finden und neue Lösungen kreieren können. Nicht nur auf dem Papier oder als Modell, sondern unmittelbar in der realen Anwendung.

    Statt über Monate Inhalte und Konzepte zu erarbeiten, sich immer wieder abzustimmen, Zeit im Tagesgeschäft zu suchen, lässt sich das z.B. auch in zwei Tagen erledigen. Verzichten Sie darauf, eine Vielzahl von Themen parallel über Monate zu bearbeiten und vor sich herzuschieben. Befreien Sie sich von dieser Mehrfachbelastung und konzentrieren Sie sich auf ein Ziel. Bringen Sie in einem Agenturcamp ein Projekt zu Ende. Ernten Sie die Früchte und kümmern Sie sich um das nächste. Natürlich funktioniert das nicht in allen Situationen. Aber in vielen. Bis hin zur vollständigen Vorbereitung eines Pitches. 

    Andere Vorgehensweise

    Können Sie sich vorstellen am ersten Tag mit einem ausgewählten Kreis von Mitarbeitern zu beginnen, die nicht ahnen, dass sie innerhalb von zwei Tagen ihre gesamte Agentur, Teilbereiche oder Prozesse umkrempeln sollen? Die selber am Nachmittag des zweiten Tages alle restlichen Kollegen/innen begeistert in die veränderte Organisation und in ihre jeweiligen Teams einführen?

    Stellen Sie sich 25, 30 Teilnehmer mit einem gemeinsamen Frühstück zum Start um 8:00 Uhr und ein Ende um 20:00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen vor. Ggf. auch bis 22:00 Uhr. Keine Ablenkung durch das Tagesgeschäft. Keine Ausflüchte. Jeder ist beteiligt und muss sich bekennen. Themen werden in 45 bis max. 60 Min. in Gruppen bearbeitet. Entschieden wird im Konsentprinzip. Die Lösungen kommen ab sofort zur Anwendung. Auch 70, 80% Lösungen werden getestet. Erfahrungen werden gesammelt, ggf. wird verändert.

    Andere Motivation

    Meine Erfahrungen sind geprägt von Engagement, Selbstorganisation, Begeisterung, intensiven und  kontroversen Diskussionen, überraschenden und innovativen Lösungen und einem Riesenschub an Motivation. Man könnte meinen, da fliegt ein Korken aus einer Champagnerflasche.

    Zwei Fragen stellen sich für Inhaber oder verantwortliche GFs. Kann und will ich es aushalten, von einer Flut von Ideen, Aktivitäten und Motivation meiner Mitarbeiter überspült zu werden? Was benötige ich an definierten Zielen und Rahmenbedingungen? Denn auch ein Spielfeld ist nicht grenzenlos.

    Die Belohnung für alles? Die können Sie sich doch wunderbar ausmalen.

     

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    • Jan Willand 20/02/2015 · Antworten

      Schöne Idee. Denn alles was zu weniger vom Gleichen führt, ist hilfreich. Die Herausforderung liegt aber weiterhin im Menschen: eine Steigerung der Innovationskraft sowie eine Erhöhung von Effizienz wie auch Effektivität stehen und fallen mit der Bereitschaft zur Reflexion sowie des Ablegens über Jahre, Jahrzehnte gerlernten Rollenverhaltens.

      Aber ja, dann kann das sehr effektiv sein. Und zudem noch Spaß machen. Wie gesagt, schöne Idee!

    • Wer etwas Neues will, sollte etwas Neues wagen. Mir gefällt sehr gut an dem Ansatz, dass es eine klare und fordernde Prozessstruktur gibt und dass der Raum für die Menschen des Systems gegeben wird. Es lohnt sich, in die Klugheit des Systems zu vertrauen. Und ab und an kleine Prisen an Infos hineinzugeben. Nicht als die allgemein gültige Weisheit, sondern zum Überwinden von Denk- und Vorstellungsbarrieren. Exakt, es geht hier um das Loslassen in die Jahre gekommener Kontrollabsichten und die Bereitschaft, sich drauf einzulassen, diese loszulassen. Nicht just for fun, sondern als Weg aus einerm Engpass. Daumen hoch!